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        <title>GEWINN News</title>
        <copyright>Projekt GEWINN, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., Am Stadtholz 24, 33609 Bielefeld </copyright>
        <link>http://www.gender-wissen-informatik.de</link>
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                            <title>Künstliche Intelligenz und Gender</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>"Wenn wir nicht mal nachzählen, wird sich bei der Diversität auch nichts tun. Aber die Schweiz macht zum Glück vor, wie's geht. Darauf einen doppelten Sherlock: So jedenfalls heißt eine künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe der Schweizer Medienkonzern Ringier seine gesammelten Werke und Aktivitäten vernetzt. ​​​</para></section>
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                            <body><![CDATA[            
    <p>"Wenn wir nicht mal nachzählen, wird sich bei der Diversität auch nichts tun. Aber die Schweiz macht zum Glück vor, wie's geht. Darauf einen doppelten Sherlock: So jedenfalls heißt eine künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe der Schweizer Medienkonzern Ringier seine gesammelten Werke und Aktivitäten vernetzt. Und diese künstliche Intelligenzbestie soll jetzt auch in den Dienst der Geschlechterdiversität treten. Sherlock wird in Zukunft bei allen Websites von Ringier und beim Joint-Venture Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH) die Geschlechterpräsenz messen und auswerten."</p><p><a href="http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2829083?cce=em5e0cbb4d.%3Aa1sVbrYiEBVVh20Xso-MAI&link_position=digest&newsletter_id=53898&toolbar=true&xng_share_origin=email" target="_blank" title="">Zum taz-Artikel</a></p>


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                                            <pubDate>Monday 02 December 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/taz-artikel-kuenstliche-intelligenz-und-gender" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
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                            <title>5. GEWINN-Fachtag: Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu #womenintech</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Rund 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zum letzten Fachtag des Projekts GEWINN in Köln. Verbundleiterin Prof. Nicola Marsden freute sich besonders darüber, dass durch die Veranstaltungsreihe ein Netzwerk entstanden ist, in dem Personen mit unterschiedlichen akademischen und beruflichen Hintergründen Wissen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam den Diskurs mitgestalten. </para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Rund 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/symposia/cologne">zum letzten Fachtag des Projekts GEWINN in Köln</a>. Verbundleiterin Prof. Nicola Marsden freute sich besonders darüber, dass durch die Veranstaltungsreihe ein Netzwerk entstanden ist, in dem Personen mit unterschiedlichen akademischen und beruflichen Hintergründen Wissen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam den Diskurs mitgestalten.</p><div class="align-right">
    
    
                       <div class="image original thumbnail with-caption" class="ezimage-field"><img src="http://gender-wissen-informatik.com/var/site/storage/images/4/4/8/1/11844-1-de-DE/webgewinn19_2021_web.jpg" width="1000" height="667"                         alt=""
                             class="img-responsive" /><p class="caption"><small class="pull-right">Bild: Britta Frenz</small></p></div>
    

</div>
<p>Dr. Sabine Hahn eröffnete den Tag mit einer Keynote und berichtete von ihren Erfahrungen sowohl in der Games-Branche als auch als Beraterin in der digitalen Transformation. Sie stellte zehn Punkte vor, die dazu beitragen können, mehr Frauen für die Tech-Branche zu gewinnen und dort zu halten. In den insgesamt sechs Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mithilfe von Methoden wie Design Thinking Lösungen für selbst entwickelte Fragen finden. Es wurde unter anderem diskutiert, wie ein Arbeitsumfeld und eine Teamkultur aussehen müssen, damit sich alle wohlfühlen und gut arbeiten können – außerdem wurden die Rollen von Mindset, Sozialisation, Kommunikation und weiteren Faktoren erörtert.</p><p>Eine ausführliche Dokumentation des Fachtags ist in Vorbereitung und wird hier veröffentlicht:  <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/symposia/cologne">www.gender-wissen-informatik.de/Fachtage/koeln</a></p>


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                                            <pubDate>Friday 20 September 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/erfolgreicher-5.-gewinn-fachtag" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <item>
                            <title>Interdisziplinäre Konferenz zur Beziehung von Mensch, Maschine und Geschlecht</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para><emphasis>16.-19. Oktober 2019 Hochschule für Bildende Künste (HBK) in Braunschweig (Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig)</emphasis></para><para>Das Promotionskolleg „Konfiguration von Mensch, Maschine und Geschlecht – Interdisziplinäre Technikanalyse (KoMMa.G) lädt zu seiner Abschlusskonferenz 2019 ein, wo die interdisziplinären Promotionsprojekte vorgestellt und diese in einen internationalen Diskurs gestellt werden.</para></section>
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                            <body><![CDATA[            
    <p><em>16.-19. Oktober 2019 Hochschule für Bildende Künste (HBK) in Braunschweig (Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig)</em></p><p>Das Promotionskolleg „Konfiguration von Mensch, Maschine und Geschlecht – Interdisziplinäre Technikanalyse (KoMMa.G) lädt zu seiner Abschlusskonferenz 2019 ein, wo die interdisziplinären Promotionsprojekte vorgestellt und diese in einen internationalen Diskurs gestellt werden.</p><p>Vorrangig geht es um den Austausch über Fachdisziplinen hinweg, da es zu einem Dialog zwischen den Geistes-, Medien- und Sozialwissenschaften sowie Technik- und Naturwissenschaften kommt. Des Weiteren setzt sich KoMMa.G aus den drei Hochschulen Hochschule für Bildende Künste (HBK), Technische Universität Braunschweig (TU BS) und der Ostfalia-Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen. Da die Mensch-Maschinen-Interaktion von Tag zu Tag im Arbeits- und privaten Umfeld an Bedeutung zunehmen, wird diese kritisch und aus geschlechter- und post colonial Perspektive diskutiert. Unter anderem behandeln die Panels Künstliche Intelligenz, (Sex-) Roboter, das Verhältnis von Geschlecht, Technik und Digitalisierung, sowie Menschen und Maschinen im Alltag.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Wednesday 18 September 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/interdisziplinaere-konferenz-zur-beziehung-von-mensch-maschine-und-geschlecht" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Digital Female Event am 12. September</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>„Durchsetzungs- und Verhandlungsstrategien erfolgreicher Frauen in der IT- und Digitalbranche“ lautet das Thema eines Events, zu dem SKW Schwarz und Axel Springer am 12. September nach Berlin einladen.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>„Durchsetzungs- und Verhandlungsstrategien erfolgreicher Frauen in der IT- und Digitalbranche“ lautet das Thema eines Events, zu dem SKW Schwarz und Axel Springer am 12. September nach Berlin einladen.</p><p>Clara von Hugo (Axel Springer), Franziska Fuchs (Bosch) und Alisha Andert (Flightright) diskutieren in entspannter Atmosphäre über ihre Erfahrungen. Im Anschluss an die Paneldiskussion gibt es Gelegenheit zum Networking bei Drinks.</p><p>Anmeldefrist: 6. September 2019​​​​​​​</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Wednesday 04 September 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/digital-female-event-am-12.-september" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Gender im Kontext von Datafizierung, Algorithmen und digitalen Medientechnologien</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Die Fachzeitschrift „Medien und Kommunikationswissenschaft“ sucht Beiträge für ein Themenheft „Technik – Medien – Geschlecht revisited. Gender im Kontext von Datafizierung, Algorithmen und digitalen Medientechnologien“.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Die Fachzeitschrift „Medien und Kommunikationswissenschaft“ sucht Beiträge für ein Themenheft „Technik – Medien – Geschlecht revisited. Gender im Kontext von Datafizierung, Algorithmen und digitalen Medientechnologien“.</p><p>Angesichts der aktuell engen Verzahnung medientechnologischer und ökonomischer Dynamiken sowie des Aufkommens immer neuer Medientechnologien und softwarebasierter Anwendungen erhalten Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Technik, Medien und Geschlecht eine neue Relevanz.</p><p>Die Gastherausgeberinnen und -herausgeber des Themenhefts sind Corinna Peil, Kathrin Müller, Ricarda Drüeke, Stephan Niemand und Ulrike Roth. Die Publikation soll im Anschluss an die (fast) gleichnamige Tagung entstehen, die vom 02. bis zum 04.10.2019 in Münster am Institut für Kommunikationswissenschaft stattfindet. Sie wird von der Fachgruppe „Medien – Öffentlichkeit und Geschlecht“ der DGPuK (Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft) veranstaltet. Einreichungen für das Themenheft sind aber auch ohne Teilnahme an der Tagung möglich.</p><p><a href="https://hans-bredow-institut.de/de/aktuelles/call-for-papers-fuer-ein-m-k-themenheft-technik-medien-geschlecht-revisited-gender-im-kontext-von-datafizierung-algorithmen-und-digitalen-medientechnologien?fbclid=IwAR2PWiQb-7ofN5WJago_hcdZSP_ORCWkQiluZfnzI3uaZz18S9c4XU9XP6Q" target="_blank" title="">Call for Papers</a><br><a href="https://www.uni-muenster.de/Kowi/medien-geschlecht-2019/tagungsprogramm.html" target="_blank" title="">Tagungsprogramm</a></p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Tuesday 03 September 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/cfp-gender-im-kontext-von-datafizierung-algorithmen-und-digitalen-medientechnologien" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Big-Data.AI Summit 2020</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Am 1. und 2. April 2020 versammelt der Big-Data.AI Summit unter dem Motto „Go Beyond the Hype“ erneut führende Data- und KI-Expertinnen und Experten.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Am 1. und 2. April 2020 versammelt der Big-Data.AI Summit unter dem Motto „Go Beyond the Hype“ erneut führende Data- und KI-Expertinnen und Experten.</p><p>Es werden über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden unter anderem technologische Innovationen und erfolgreiche Anwendungsbeispiele. Aktuell sind beim „Call for Speakers“ Menschen aufgerufen, sich zu beteiligen. Einreichungen sind noch bis zum 25. September 2019 möglich.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Monday 02 September 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/big-data.ai-summit-2020" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>„Programmieren, IT und Software sollten nicht mehr mit einem Geschlecht assoziiert werden“</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para ezxhtml:textalign="justify">Der 5. GEWINN-Fachtag am 20. September 2019 in Köln steht unter dem Motto: „Weibliche IT-Talente: entdecken, fördern, sichern!“. Dr. Sabine Hahn eröffnet die Veranstaltung mit ihrem Vortrag: „Allein auf weiter Flur vs. die Zukunft ist weiblich. Quo Vadis Frauen in der IT?“. Die promovierte Medienwissenschaftlerin ist nach über zehn Jahren in der Digitalwirtschaft im In- und Ausland seit 2013 als selbständige Beraterin tätig. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in der Beratung von Unternehmen im Kontext der digitalen Transformation, Diversity ist eines ihrer Leidenschaftsthemen. Neben ihrer Promotion zu Frauen in der Games-Branche hat Sabine Hahn auch ein Buch zu Gründerinnen in der Games- und Medienbranche veröffentlicht. Im Vorfeld des Fachtags hat sie uns ein paar Fragen beantwortet.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p style="text-align:justify;">Der <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/symposia/cologne">5. GEWINN-Fachtag am 20. September 2019</a> in Köln steht unter dem Motto: „Weibliche IT-Talente: entdecken, fördern, sichern!“. Dr. Sabine Hahn eröffnet die Veranstaltung mit ihrem Vortrag: „Allein auf weiter Flur vs. die Zukunft ist weiblich. Quo Vadis Frauen in der IT?“. Die promovierte Medienwissenschaftlerin ist nach über zehn Jahren in der Digitalwirtschaft im In- und Ausland seit 2013 als selbständige Beraterin tätig. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in der Beratung von Unternehmen im Kontext der digitalen Transformation, Diversity ist eines ihrer Leidenschaftsthemen. Neben ihrer Promotion zu Frauen in der Games-Branche hat Sabine Hahn auch ein Buch zu Gründerinnen in der Games- und Medienbranche veröffentlicht. Im Vorfeld des Fachtags hat sie uns ein paar Fragen beantwortet.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Woran liegt es, dass Frauen in der IT unterrepräsentiert sind?</strong></p><p style="text-align:justify;">Klassischerweise wird behauptet, dass Frauen sich nicht für technische Bereiche wie die IT interessieren – doch das halte ich für ein Stereotyp. Stattdessen denke ich, dass die geringe Anzahl von Frauen viel mit den Rahmenbedingungen in der IT-Branche zu tun hat. Wie attraktiv ist es für Frauen, dort zu arbeiten – und ihre Karriere dort nicht nur zu beginnen, sondern auch fortzuführen? Das größte Problem besteht nicht darin, Frauen zu gewinnen, sondern eher, sie zu halten. Bei der Bezahlung, den Karrieremöglichkeiten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann noch viel getan werden, damit gut ausgebildete Frauen nicht in andere Jobs wechseln.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Wo bzw. bei wem liegt die Verantwortung, wenn es darum geht, Frauen für die IT zu begeistern, sie auf ihrem Weg zu unterstützen und in der Branche zu halten?</strong></p><p style="text-align:justify;">Durch viele Gespräche unter anderem mit Gründerinnen im Games-Bereich habe ich festgestellt, dass die Sozialisation eine große Rolle spielt. Im Bildungsbereich, im Elternhaus und im Freundeskreis gilt häufig nach wie vor die Logik: Frauen verstehen nichts von Technik. Die Unternehmen sind dafür verantwortlich, Frauen zu rekrutieren und mit konkreten Maßnahmen dafür zu sorgen, dass diese auch bleiben. Nicht zuletzt sind aber auch die Frauen selbst in der Verantwortung. Eine Anspruchshaltung allein reicht nicht: Frauen müssen lernen, sich zu positionieren und zu präsentieren. Zugeständnisse und Erfolge fallen nicht vom Himmel.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Welche Rolle spielt das Team und die Teamkultur?</strong></p><p style="text-align:justify;">Die Teamkultur ist wichtig, muss aber immer im Kontext von Unternehmenskultur gedacht werden. Auch hier haben Frauen die Verantwortung und die Chance, diese Kultur zu prägen, dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden und bei den Dingen, die ihnen nicht gefallen, Veränderungen angestoßen werden. Frauen sind ein Stück weit in der Pflicht, zu bleiben, hartnäckig, resistent und auch resilient zu sein.</p><p style="text-align:justify;">Es stimmt, dass Phänomene wie „leaky pipeline“ und „glass ceiling“ (je höher im Management, desto weniger Frauen) in der IT besonders und vor allem schon lange ein Thema sind, doch eigentlich gibt es ähnliche Tendenzen auch in vielen anderen Branchen wie der Automobilindustrie, dem Versicherungs- oder dem Pharmabereich. Das macht es natürlich nicht besser, sollte aber nicht vergessen werden.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Digitale Technologien bestimmen immer mehr unsere Lebens- und Arbeitswelt – was bedeutet es für diese Technologien, wenn kaum Frauen bei der Entwicklung beteiligt sind?</strong></p><p style="text-align:justify;">Untersuchungen haben gezeigt, dass Diversität, bezogen auf unterschiedliche soziale Kategorien, in Teams generell und auch in Softwareentwicklungsteams wichtig und gut ist: für die Unternehmen, für die Kreativität, für die Atmosphäre. Als Frau in einem Unternehmen der Tech- oder IT-Branche zu arbeiten, ist auch gut für die Frauen selbst, denn das sind die Unternehmen, die die Zukunft mitgestalten.</p><p style="text-align:justify;">Der Zusammenhang zwischen diversen Teams und Produkten ist ganz klar. Wenn Designerinnen oder Entwicklerinnen im Team sind, ist eine differenziertere Sicht auf die Nutzerinnen und Nutzer eher gewährleistet. Ein „Klassiker“ in meiner Branche ist der typische Marketing-Fail, ein Mobiltelefon für Frauen pink zu machen oder mit Diamanten zu besetzen.</p><p style="text-align:justify;">Wie können weibliche IT-Talente erkannt und optimal gefördert werden? Wie kann verhindert werden, dass gut ausgebildete Frauen die IT wieder verlassen?</p><p style="text-align:justify;">Ich bin optimistisch und überzeugt, dass es viele gute HR-Maßnahmen gibt, mit denen man Frauen fördern und sie ermutigen kann, zu bleiben. Dazu gehören die Flexibilisierung von Arbeit, zum Beispiel durch Home-Office, Teilzeitmöglichkeiten, Familienfreundlichkeit, Förderung von weiblichen Karrieren, Mentoring-Programme, weibliche Role-Models und die Unterbindung von diskriminierender Kommunikation.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Was wünschen Sie sich für die IT-Branche in 10 Jahren?</strong></p><p style="text-align:justify;">Ich wünsche mir, dass die IT-Branche kreativ, schnelllebig, offen und divers ist. Nachdem wir lange über Frauen in der IT diskutiert haben, wünsche ich mir, dass das irgendwann kein Thema mehr und das Klischee „Davon verstehen Frauen nichts“ komplett überwunden ist. Programmieren, IT und Software sollten nicht mehr mit einem Geschlecht assoziiert werden. Und: Programmieren sollte ein Schulfach sein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Was sind Ihre Erwartungen an den Fachtag?</strong></p><p style="text-align:justify;">Mit Blick auf das Programm und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freue ich mich besonders auf das Networking und daraus resultierende neue Erkenntnisse und Perspektiven.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Wednesday 28 August 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/interview-dr.-sabine-hahn" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Call for Participation: Methods, Theories, and Taking Action through Gender and Feminisms in HCI</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Die Forschungsgruppe „Gender/ Diversity in Informatics System (GeDIS) an der Universität Kassel und fempower.tech von der Northumbria University und der Newcastle University laden zu einem zweitätigen Workshop unter dem Titel „Methods, Theories, and Taking Action through Gender and Feminisms in HCI“ ein.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Die Forschungsgruppe „Gender/ Diversity in Informatics System (GeDIS) an der Universität Kassel und fempower.tech von der Northumbria University und der Newcastle University laden zu einem zweitätigen Workshop unter dem Titel „Methods, Theories, and Taking Action through Gender and Feminisms in HCI“ ein.</p><p>Die Veranstaltung findet am 15. und 16. Juli 2020 in Hannover statt. Im Rahmen des Call for Participation werden Beiträge gesucht, eine Einreichung ist bis zum 12. August 2019 möglich. Personen aus verschiedenen Disziplinen sind eingeladen, ihre Perspektiven auf den Zusammenhang von Feminismus und digitalen Technologien einzubringen.</p><p><a href="https://fempower.tech/2019/07/23/call-for-participation-to-take-part-in-feminist-hci-event-in-hannover-july-2020/" target="_blank" title="">Mehr Informationen zum Call for Participation</a></p>


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                                            <pubDate>Wednesday 31 July 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/call-for-participation-methods-theories-and-taking-action-through-gender-and-feminisms-in-hci" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>5. GEWINN-Fachtag: &quot;Weibliche IT-Talente: Entdecken, fördern, sichern!&quot;</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Save the Date: Am 20. September 2019 findet in Köln der 5. Fachtag des Projekts GEWINN statt. Eine Anmeldung als Teilnehmerin oder Teilnehmer ist ebenso möglich wie eine Beteiligung am Programm.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p style="text-align:justify;"><strong>Save the Date: Am 20. September 2019 findet in Köln der 5. Fachtag des Projekts GEWINN statt. Eine Anmeldung als Teilnehmerin oder Teilnehmer ist ebenso möglich wie eine Beteiligung am Programm.</strong></p>    <div class="align-right ez-embed-type-image">
    
    
</div>
<p style="text-align:justify;">Frauen sind in der Tech-Branche weiterhin unterrepräsentiert. Mit Blick auf die IT besteht die Herausforderung nicht nur darin, weibliche Young Professionals zu gewinnen, sondern vor allem auch, sie dort zu halten: Nur 20 % der Frauen, die einen Abschluss im Bereich IT haben, arbeiten im Alter von 30 Jahren noch in dem Feld, im Alter von 45 Jahren sind es 9 %.</p><p style="text-align:justify;">Ein wertschätzendes, unterstützendes Arbeitsumfeld in einem eng vernetzten Team trägt maßgeblich dazu bei, dass Frauen sich wohl fühlen und seltener den Job wechseln, wohingegen eine männerdominierte Atmosphäre und Stereotype eher das Gegenteil bewirken. Talentförderung als Haltefaktor ist also nicht nur ein Thema für die HR-Abteilung. Auch die Struktur und Kultur von Teams spielen eine wesentliche Rolle. Was können wir als Kollegin oder Kollege tun, um optimal zu unterstützen? Wie schaffen wir eine klischeefreie Teamkultur in der IT, die von Mentoring statt von Konkurrenz geprägt ist? Diese und weitere Fragen wollen wir beim 5. GEWINN-Fachtag am 20. September 2019 in Köln diskutieren.</p><p style="text-align:justify;">Der Verlust weiblicher IT-Talente kostet die Unternehmen viel Geld und Innovationspotential, denn diverse Teams arbeiten erfolgreicher. Auch das Recruiting und Training neuer Mitarbeiterinnen frisst Ressourcen. Es lohnt sich also auch aus Unternehmenssicht, in die Entwicklung der Teamkultur zu investieren und optimale Bedingungen für eine individuelle Förderung des weiblichen Personals zu schaffen.  </p><p style="text-align:justify;"><a href="https://civi.kompetenzz.net/public/events/83" target="_blank" title="">Anmeldung</a></p><p style="text-align:justify;"><strong>Referentinnen und Referenten gesucht!</strong> Haben Sie Interesse, einen Workshop zu geben? Dann melden Sie sich gern unter <a href="mailto:info@gender-wissen-informatik.de" target="_blank">info@gender-wissen-informatik.de</a>.</p>


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                                            <pubDate>Monday 15 July 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/5.-fachtag-save-the-date" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>KI, Genderfragen und Diskriminierungen</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Professorin Regina Ammicht Quinn von der Universität Tübingen hat im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2019 „Künstliche Intelligenz“ einen Expertinnenbeitrag zum Thema Gender und IT veröffentlicht.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Professorin Regina Ammicht Quinn von der Universität Tübingen hat im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2019 „Künstliche Intelligenz“ einen Expertinnenbeitrag zum Thema Gender und IT veröffentlicht.</p><p>Sie spricht darin unter anderem die Problematik an, dass KI-Assistenzsysteme wie SIRI, ALEXA und CORTANA Frauennamen haben und mit „weißen“ Frauenstimmen sprechen. Sie sind hilfsbereit, unterstützend, vertrauenswürdig, verlässlich, kompetent, effizient, geduldig und anspruchslos. Als Voreinstellungen sind die weiblichen Stimmen Ausdruck gesellschaftlicher Vor-Einstellungen, anhand derer die Systeme in das Leben integriert werden.</p><p>Der Global Gender Gap Report des World Economic Forum, der im Dezember 2018 veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Erfolge der Geschlechtergerechtigkeit in Kernbereichen wie Gesundheit, Bildung, Ökonomie und Politik erneut in Frage stehen: durch Künstliche Intelligenz. </p><p>Zugleich sind Genderfragen Teil eines breiten Diskriminierungsproblems vieler KI-Systeme. Wo mit Hilfe von KI-Berechnungen Kredite vergeben, Studienplätze verteilt und Entscheidungen über vorzeitige Haftentlassung getroffen werden, können historische und/oder verzerrte Daten zu größten Gerechtigkeitsproblemen führen. </p><p>Die Autorin fordert: Der „pale male mainstream“ muss sich verändern – im Hinblick auf seine Dominanz, genauso aber im Hinblick auf eine Erweiterung seiner Kompetenzen: Für Gerechtigkeitsfragen sind nicht allein diejenigen zuständig, die diskriminiert werden, sondern alle. Und alle, die an und mit KI-Systemen arbeiten, haben die Aufgabe, die Technik im Sinn des Gemeinwohls zu entwickeln und zu nutzen. </p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Wednesday 03 July 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/artikel-zu-ki-genderfragen-und-diskriminierungen" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Convention zu KI und Gender im November in Magdeburg</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Vom 22.–24. November soll mit der Convention „KI &amp; Wir*“ eine Plattform geschaffen werden, auf der Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen der KI- und Genderforschung gemeinsam mit der breiten Bevölkerung experimentieren und diskutieren. </para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Vom 22.–24. November soll mit der Convention „KI & Wir*“ eine Plattform geschaffen werden, auf der Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen der KI- und Genderforschung gemeinsam mit der breiten Bevölkerung experimentieren und diskutieren. </p><p>So modern und wegweisend die Forschung zur KI ist, die Zusammensetzung ihrer Teams ist es aktuell noch nicht. Weltweit ist nicht einmal jede vierte KI-Fachkraft eine Frau. Aus dieser Situation ergibt sich eine ganze Reihe von Fragestellungen und Problemen, denen die Convention „KI & Wir*“ eine Plattform geben soll: Schlägt sich männlich dominierte KI-Kompetenz auch in männlich dominierten Denkmustern nieder, die über die digitalen Systeme tradiert werden? Warum haben digitale Assistenten wie Siri und Alexa zum Beispiel fast alle weibliche Vornamen – müssen wir Wertvorstellungen, Anwendung und Design auch auf der Nutzerseite stärker überdenken? Mit welchen Daten füttern die Programmierer*innen die lernenden Systeme und welche gesellschaftlichen Strukturen werden dadurch reproduziert?</p><p>Vom 22.–24. November stehen Fragen wie diese im Zentrum der Convention, die gemeinsam mit allen Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt und science2public ausgerichtet wird. Drei Tage lang zeigen kreative, kritische und kluge Köpfe, was KI mittlerweile alles kann und wo die Reise zukünftig hingeht. Eine breite und bunte Ausstellung zeigt Jung und Alt dazu neueste Produkte, Anwendungen, Workshops, Initiativen aus dem Feld der KI zum Anfassen, Mitmachen, Ausprobieren und Feedback geben.</p><p>Expert*innen, Aussteller*innen oder Initiativen können sich bis zum 31. August über den Call for Participation zur Teilnahme an der Convention bewerben.</p><p><a href="https://ki-convention.com/" target="_blank" title="">Weitere Informationen</a></p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Tuesday 28 May 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/ki-wir" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>„Eine Bildersuche sollte bei ‚CEO‘ sowohl Frauen als auch Männer zeigen“</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>„Gender im Design von Personalisierungsalgorithmen“ lautet der Titel des Eröffnungsvortrags, den Ulrike Irmler, Director of Program Management für das Portfolio von Microsoft News, im Rahmen des 4. GEWINN-Fachtags „Gender in algorithmischen Systemen“ am 25. April 2019 in München hält. Vorab gibt sie uns im Interview einen kleinen Einblick in das Thema.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
        <div class="align-right ez-embed-type-image">
    
    
</div>
<p>„Gender im Design von Personalisierungsalgorithmen“ lautet der Titel des Eröffnungsvortrags, den Ulrike Irmler, Director of Program Management für das Portfolio von Microsoft News, im Rahmen des <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/Fachtage/Muenchen" title="">4. GEWINN-Fachtags „Gender in algorithmischen Systemen“ am 25. April 2019 in München</a> hält. Vorab gibt sie uns im Interview einen kleinen Einblick in das Thema.</p><p><strong>„Gender in algorithmischen Systemen“ – warum ist dieses Thema gerade jetzt relevant?  </strong></p><p>KI ist ein wichtiger Bestandteil vieler technischer Produkte und kommt in den verschiedensten Anwendungen zum Tragen. KI und Machine-Learning-Algorithmen müssen dabei mit großen Datenmengen trainiert werden, die neben dem angesammelten Wissen auch die Vorurteile, Stereotypen, und Repräsentationsprobleme nicht nur wiedergeben, sondern unter Umständen verstärken. Um dem vorzubeugen und Fairness zu gewährleisten, müssen algorithmische Systeme gegen Gender-Bias und andere Arten der Diskriminierung getestet werden. Das Wissen um die Fairnessrisiken von KI ist in der Entstehungsphase und viele Firmen haben noch keine Prozesse entwickelt, um Bias systematisch aus den Systemen zu entfernen und Fairness zu gewährleisten. Hier ist noch Arbeit zu leisten.</p><p><strong>Inwieweit ist die heutige digitale Medienwelt von algorithmischen Systemen geprägt?</strong></p><p>Viele digitale Medienanbieter verwenden heute Personalisierungsalgorithmen, die eine höhere Relevanz der Inhalte für Nutzer und Nutzerinnen gewährleisten soll. Das gilt sowohl für Nachrichten als auch Unterhaltung und natürlich insbesondere für Werbung. Für Medienunternehmen bedeutet das, ein höheres Engagement des Publikums mit den Inhalten und natürlich eine bessere monetäre Performanz der digitalen Werbung. Das ist natürlich nicht unproblematisch.</p><p><strong>Was genau sind Filterblasen und wann können sie problematisch sein?</strong></p><p>Filterblasen sind das Phänomen, dass Konsumentinnen und Konsumenten von Webinhalten vor allem in Social Media, aber auch in anderen digitalen Medien nur noch Inhalte beziehen, die ihren politischen und weltanschaulichen Ansichten entsprechen. Sie werden dann nicht mehr mit diversen Perspektiven konfrontiert und bekommen dadurch ein einseitiges, oft politisch gefärbtes Bild von aktuellen Themen. Natürlich ist einseitiger Medienkonsum kein neues Phänomen, aber die Konzentration dieser Inhalte auf Social Media und aggregierten News Feeds verstärkt dieses Phänomen ungemein. <a href="https://www.wired.com/story/cohen-hearing-filter-bubbles/" target="_blank" title="">Wired hat gerade einen guten Artikel zum Thema Filterblasen veröffentlicht</a>. In dem Artikel geht es um die Verhärtung der Fronten in der amerikanischen Politik.</p><p><strong>Algorithmen sind dynamisch und werden von Menschen geprägt. Welche Möglichkeiten haben Entwicklerinnen und Entwickler, welche Nutzerinnen und Nutzer, einzugreifen und dafür zu sorgen, dass der Code frei von Vorurteilen und Diskriminierungen ist? </strong></p><p>Die Probleme mit Fairness in algorithmischen Systemen kommen nicht von den Algorithmen selber, sondern von den Daten mit denen Sie trainiert werden. So enthalten viele Bilddatenbanken Darstellungen von Frauen und Männern in stereotypen Situationen, wie z. B.  Frauen im Haushalt und Männer beim Sport, sowie Menschen in geschlechtstypischen Berufen. Machine-Learning-Algorithmen lernen dann die thematischen Assoziationen und verstärken diese im System. Für Entwickler und Entwicklerinnen ist es wichtig, die Fairnessrisiken zu erkennen und mit einem systematischen Prozess zu eliminieren oder zumindest weitestgehend zu reduzieren. Das muss mit der Analyse des Trainingsdatensatzes anfangen, der möglichst frei von stereotypen Darstellungen sein sollte. Weiterhin müssen Tests entworfen werden, die helfen den Bias in den Systemen zu erkennen und zu korrigieren. Eine Bildersuche sollte beispielsweise für den Begriff "CEO" im Ergebnis sowohl Frauen wie Männer zeigen.</p><p><strong>Die Medien bedienen sich oft vereinfachter und stereotyper Inhalte, um Aufmerksamkeit zu erregen und möglichst breite Zielgruppen anzusprechen. Inwiefern lässt sich das mit dem Auftrag, Biases entgegenzuwirken, vereinbaren? Welche Verantwortung tragen große Unternehmen wie Microsoft in diesem Zusammenhang?</strong></p><p>Microsoft News hat Partnerschaften mit einem breiten Spektrum an Medienanbietern, die nicht nur Nachrichten, sondern auch eine Menge an Unterhaltungsinhalten an uns abgeben. Es ist grundsätzlich so, dass wir versuchen dieses Spektrum auch unseren Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung zu stellen. Da wir nicht nur algorithmisch programmieren, sondern in jedem Land zusätzlich eine geschulte Redaktion einsetzen, kommen spezifische redaktionelle Richtlinien zum Tragen. Auch in der Wahl unserer Medienpartner haben wir natürlich die Kontrolle. Dabei versuchen wir eine Balance zu halten, die möglichst vielen Interessen gerecht wird, dies aber im Rahmen unserer redaktionellen Richtlinien tut, die im Übrigen auch Gender und Diversity beinhalten.</p><p><strong>Welche Erwartungen haben sie an den GEWINN-Fachtag? Worauf freuen Sie sich besonders? </strong></p><p>Ich freue mich, an so einem spannenden Thema mit einer Gruppe engagierter Fachleute zu arbeiten und neues Input und Ideen mitzunehmen!</p><p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p><p> </p><p><em>Der Fachtag „Gender in algorithmischen Systemen“ findet am 25.04.2019 von 9:30 – 6:30 Uhr an der Technischen Universität München statt: <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/Fachtage/Muenchen" title="">Programm und Anmeldung</a></em></p><p><em>Ulrike Irmler ist als Director of Program Management für das Portfolio von Microsoft News in 16 europäischen Ländern zuständig. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Deutschland und USA kam sie 1997 zu Microsoft, wo sie seit 21 Jahren in verschiedenen Managementaufgaben tätig ist. Unter anderem leitete sie den Release der internationalen Versionen von Windows und das Windows Online-Portal. Seit 2016 führt sie das Geschäft aus Europa heraus. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich zusätzlich mit den Thema Gender und Bias in Technologieprodukten und entwickelt Inclusiveness-Strategien. Dieses ist auch Thema ihrer MBA-Thesis (in Entstehung) als Teil des EMBA der Berlin School of Creative Leadership. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Mailand.</em></p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Monday 08 April 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Interview-Ulrike-Irmler" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Können Algorithmen diskriminieren?</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Mit dieser Frage beschäftigt sich Wiebke Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informationsrecht, Umweltrecht und Verwaltungswissenschaften (Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann) an der Goethe-Universität Frankfurt.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Mit dieser Frage beschäftigt sich Wiebke Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informationsrecht, Umweltrecht und Verwaltungswissenschaften (Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann) an der Goethe-Universität Frankfurt.</p><p>In einem auf der Website <a href="https://verfassungsblog.de/koennen-algorithmen-diskriminieren/" target="_blank">www.verfassungsblog.de</a> veröffentlichen Artikel beschreibt sie anhand des Beispiels einer Software, die der Arbeitsmarktservice Österreich ab 2020 zur automatisierten Kategorisierung von arbeitslosen Personen einsetzen will, die rechtlichen Herausforderungen von Entscheidungen, die auf Algorithmen basieren.</p><p>Wiebke Fröhlich wird auch beim <a href="https://www.gender-wissen-informatik.de/Fachtage/Muenchen" target="_blank" title="">4. GEWINN-Fachtag am 25.04.2019 in München</a> dabei sein. Sie bietet einen Workshop mit dem Titel „Das Recht gegen diskriminierende Algorithmen“ an.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Sunday 31 March 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Artikel-Wiebke-Froehlich" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Fairness und Chancengleichheit durch Algorithmen: Wie kann das gelingen?</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Code beeinflusst, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Code weiß, was beim Online-Shopping „ebenfalls interessieren könnte“. Code steuert die Wahrnehmung unserer Arbeitswelt, wenn wir Berufe „googeln“. Algorithmische Systeme wirken längst in unserer Gesellschaft mit. Sie lernen von Daten aus der realen Welt, mit denen Menschen sie füttern – und übernehmen deren Vorurteile und Ungleichheiten ihrer Lebenswelt. Das betrifft vor allem auch Geschlechterstereotype.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Code beeinflusst, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Code weiß, was beim Online-Shopping „ebenfalls interessieren könnte“. Code steuert die Wahrnehmung unserer Arbeitswelt, wenn wir Berufe „googeln“. Algorithmische Systeme wirken längst in unserer Gesellschaft mit. Sie lernen von Daten aus der realen Welt, mit denen Menschen sie füttern – und übernehmen deren Vorurteile und Ungleichheiten ihrer Lebenswelt. Das betrifft vor allem auch Geschlechterstereotype.</p><p>Wie sieht ein verantwortungsvoller Umgang mit algorithmischen Systemen aus? Wie können sie gestaltet werden, um Menschen fair und neutral zu behandeln? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des <strong>4. Fachtags des Projekts „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN)“ am 25. April 2019 von 9:30 bis 16:30 Uhr an der Technischen Universität München</strong>. Rund 70 Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft treffen sich, um sich zu „Gender in algorithmischen Systemen“ auszutauschen.</p>    <div class="align-left ez-embed-type-image">
    
    
</div>
<p>Der Handlungsdruck ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche groß: „Ohne Intervention führen algorithmische Systeme zu einer Fortschreibung existierender Geschlechterrollen und -bilder“, so Prof. Dr. Nicola Marsden, wissenschaftliche Leiterin des GEWINN-Projekts. Algorithmen sind nichts anderes als Rechenvorgaben, die die häufigsten Daten in einer großen Datenmenge finden, die mit einer bestimmten Eigenschaft korrelieren. Anders gesagt: Sie „lernen“ unsere Stereotype. „Im Umkehrschluss kann das im Hinblick auf den Arbeitsmarkt bedeuten, dass auf lange Sicht nur Menschen, deren Biografien diesen Mustern entsprechen, die Chance bekommen, sich in einem bestimmten Berufsfeld zu beweisen“, befürchtet Marsden.</p><p>Wie kann gegengesteuert werden, damit Frauen nicht aufgrund ihrer geringen Repräsentanz für einen Beruf als weniger geeignet erscheinen? Was muss passieren, damit algorithmische Systeme Daten nicht unbemerkt in einen anderen Kontext transportieren, zum Beispiel aus privaten sozialen Netzwerken in berufliche Bereiche? Und worin liegen die Chancen, durch algorithmische Systeme mehr Fairness und Gerechtigkeit zu ermöglichen?</p><p>In insgesamt neun Workshops diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Aspekte dieser Thematik. Keynote-Sprecherin Ulrike Irmler von Microsoft spricht zum Thema „Gender im Design von Personalisierungsalgorithmen“. In den interaktiven Sessions werden Wege gesucht, wie die IT mit mehr als zwei Geschlechtern umgehen kann und wie Diskriminierungen in Algorithmen rechtlich verhindert werden können. Die Spieleindustrie wird auf ihre Diversityfreundlichkeit geprüft und ein Roboter diskriminierungsfrei programmiert. Zum Abschluss gibt es Einblicke in den ersten KI-Hackathon exklusiv für Frauen, durchgeführt von der Deutschen Telekom: Das Gewinnerinnenteam präsentiert die Lösung, mit der es die Jury überzeugt hat.</p><p>In einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt sollte gelten: „Gender Equality by Design“: „Algorithmische Systeme stellen notwendigerweise Ausschlüsse her“, betont Nicola Marsden, „es ist wichtig, sie von vorneherein so zu gestalten, dass überprüfbar ist, ob hier ungerechtfertigt diskriminiert wird." Der Fachtag in München gibt Hinweise, wie Designprozesse algorithmischer Systeme aktiv unterstützt werden können.</p><p><a href="https://www.gender-wissen-informatik.de/Fachtage/Muenchen#Programm">www.gender-wissen-informatik.de/Fachtage/Muenchen</a></p><div class="">
    
    
    <i class="fa fa-file-pdf-o"></i> <a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/content/download/1113/file/190425-GEWINN-Pressemitteilung-FachtagMuenchen.pdf"
            class="ezbinaryfile-field">Pressemitteilung (27.03.2019): GEWINN-Fachtag München</a> 

</div>
<p> </p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Tuesday 26 March 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/PM-Fachtag-Muenchen-27.03.2019" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Symposium: &quot;Gewinnung und Aufstieg von Frauen in MINT-Führungspositionen in der Wissenschaft&quot;</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para> Am 27. März findet ein ganztägiges Symposium an der Technischen Universität München mit dem inhaltlichen Fokus auf geschlechtergerechten HR-Praktiken sowie dem Aufstieg und Erfolg von Frauen in MINT-Führungspositionen statt. Ziel des Symposiums ist es, die wichtigsten Ergebnisse des BMBF-geförderten FührMINT-Projektes und auch relevante Ergebnisse anderer Forscher*innen für Praktiker*innen zugänglich zu machen.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p> Am 27. März findet ein ganztägiges Symposium an der Technischen Universität München mit dem inhaltlichen Fokus auf geschlechtergerechten HR-Praktiken sowie dem Aufstieg und Erfolg von Frauen in MINT-Führungspositionen statt. Ziel des Symposiums ist es, die wichtigsten Ergebnisse des BMBF-geförderten FührMINT-Projektes und auch relevante Ergebnisse anderer Forscher*innen für Praktiker*innen zugänglich zu machen.</p><p>In Transferworkshops sollen neueste Forschungserkenntnisse, praktische Erfahrungen aus der Hochschulleitung, dem Wissenschaftsmanagement und der Gleichstellungsarbeit sowie die Perspektive erfolgreicher MINT-Wissenschaftlerinnen zusammengebracht werden. Es sollen neue Ansatzpunkte diskutiert und dadurch eine direkte Anwendung der Forschungsergebnisse in der Praxis ermöglicht werden.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Thursday 14 March 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Symposium-Gewinnung-und-Aufstieg-von-Frauen-in-MINT-Fuehrungspositionen-in-der-Wissenschaft" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>„Frauen in der IT-Branche: Neue Wege im HR-Management“: Dokumentation erschienen</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Welche Genderkompetenz brauchen Personalverantwortliche? Worauf kommt es an, um Frauen in der IT zu halten? Welche Chance bietet die Digitalisierung für geschlechtergerechte Personalarbeit? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des dritten GEWINN-Fachtags am 28. September 2018 in Hamburg. Die ausführliche Dokumentation ist nun online abrufbar.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Welche Genderkompetenz brauchen Personalverantwortliche? Worauf kommt es an, um Frauen in der IT zu halten? Welche Chance bietet die Digitalisierung für geschlechtergerechte Personalarbeit? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des dritten GEWINN-Fachtags am 28. September 2018 in Hamburg. Die ausführliche Dokumentation ist nun online abrufbar.</p><p>Recruiting, Employer Branding und New Work: Durch Fachkräftemangel und Digitalisierung ist die Bedeutung von HR-Management in Unternehmen und Organisationen gestiegen. Einer besonderen Herausforderung steht dabei die IT-Branche gegenüber: Hier sind Frauen nach einer aktuellen Bitkom-Studie immer noch deutlich unterrepräsentiert. Was getan werden kann, wurde im Rahmen des GEWINN-Fachtags „Frauen in der IT-Branche: Neue Wege im HR-Management“ von verschiedenen Seiten beleuchtet. Sechs Workshops, drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion boten ein abwechslungsreiches Programm. Darüber hinaus gab es viele Gelegenheiten, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.</p><p>Die Zusammenfassungen der Workshops und Vorträge sind nun veröffentlicht. Auch die Präsentationen der Referentinnen und Referenten, die digitale Tagungsmappe sowie die vollständige Dokumentation als druckbares PDF-Dokument stehen zum Download bereit. Zur Ansicht stehen Fotoimpressionen und Sketchnotes zur Verfügung.</p><p><a href="http://www.demografiewerkstatt-kommunen.de/Fachtage/Hamburg/Dokumentation" title="">Zur Dokumentation</a></p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Sunday 03 March 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Dokumentation-Fachtag-Hamburg-erschienen" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Call for Abstracts: Digitalisierung der Arbeit aus Genderperspektive</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Die Zeitschrift „Gender a výzkum/ Gender and Research“ ist auf der Suche nach Abstracts zum Thema „Economy 4.0 – The digitalization of labor from a gender perspective“.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Die Zeitschrift „Gender a výzkum/ Gender and Research“ ist auf der Suche nach Abstracts zum Thema „Economy 4.0 – The digitalization of labor from a gender perspective“.</p><p>Technologische Innovationen als Motor sozialer Veränderungen: In der von Annette von Aleman, Julia Gruhlich, Ilona Horwath, and Lena Weber geplanten Ausgabe soll die Industrie 4.0 aus Genderperspektive betrachtet werden. Bis zum 30. Juni 2019 können Vorschläge eingereicht werden.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Sunday 17 February 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/CfP-Gender-a-vyzkum-Gender-and-Research" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Abstracts für Sammelband gesucht</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>In der Technikphilosophie wurden Gender-Aspekte bisher wenig betrachtet, ebenso beschäftigt sich die Geschlechterforschung häufiger mit sozialen als technischen Themen. Im zweiten Sammelband „Techno:Phil – Aktuelle Herausforderungen der Technikphilosophie“, dessen Publikation bei J.B. Metzler geplant ist, soll der Themenbereich „Feministische Technikphilosophie“ Eingang finden.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>In der Technikphilosophie wurden Gender-Aspekte bisher wenig betrachtet, ebenso beschäftigt sich die Geschlechterforschung häufiger mit sozialen als technischen Themen. Im zweiten Sammelband „Techno:Phil – Aktuelle Herausforderungen der Technikphilosophie“, dessen Publikation bei J.B. Metzler geplant ist, soll der Themenbereich „Feministische Technikphilosophie“ Eingang finden.</p><p>Dr. Janina Loh and Univ. Prof. Mark Coeckelbergh haben dazu einen "Call for Papers" veröffentlicht. Bis zum 31.01.2019 können Abstracts zu verschiedenen Aspekten der Feministischen Technikphilosophie eingereicht werden.</p><p><a href="https://philtech.univie.ac.at/news/news-about-publicatons-etc/news/call-for-abstracts-anthology-feminist-philosophy-of-technology/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=93dfede78dd61bace2a24a92b88ff4a1" title="">Alle Infos zu dem Call for Papers (englisch)</a></p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Thursday 17 January 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/CfP-Feministische-Technikphilosophie" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Call for Workshops für die INFORMATIK 2019</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Die INFORMATIK ist die Jahrestagung und der wichtigste Treffpunkt der Gesellschaft für Informatik GI e.V., der größten Informatik-Vereinigung im deutschsprachigen Raum. Bis zum 15.01.2019 können noch Workshop-Vorschläge für die 49. Jahrestagung vom 23. – 26. September eingereicht werden.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Die INFORMATIK ist die Jahrestagung und der wichtigste Treffpunkt der Gesellschaft für Informatik GI e.V., der größten Informatik-Vereinigung im deutschsprachigen Raum. Bis zum 15.01.2019 können noch Workshop-Vorschläge für die 49. Jahrestagung vom 23. – 26. September eingereicht werden.</p><p>Die INFORMATIK 2019 findet an der Universität Kassel statt. Dort soll der 50. Geburtstag der GI, die 1969 ge­gründet wurde, mit einem attraktiven Programm für Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis gewürdigt werden. Das Leitthema der Tagung ist „50 Jahre Gesellschaft für Informatik – Informatik für Gesell­schaft“. Im Fokus des Programms stehen Themen, die aktuell besondere Aufmerksamkeit in Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft erfahren. Diese sind</p><ul class="fa-ul"><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Soziotechnisches Design und Werteorientierung,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Internet of Everything,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Data Science,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Informatik und Recht,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Sicherheit, Zuverlässigkeit, Korrektheit,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Digitalisierung des Energiesystems,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Digitale Bildung.</li></ul><p>Die INFORMATIK 2019 findet zusammen mit der 33. Jahrestagung des GI-Fachausschusses Umweltinfor­matik (EnviroInfo) und der 42. Jahrestagung des GI-Fachbereichs Künstliche Intelligenz (KI) statt.</p><p>Das Programm der INFORMATIK 2019 soll durch thematisch passende Workshops abgerundet werden. Diese können am 22.9. ganztägig und 23.9. vormittags stattfinden. Ein gemeinsames Dinner für die Workshop-Teilnehmenden am Abend des 22.9. ist vorgesehen.</p><p>Die Tagungsbeiträge der INFORMATIK 2019 erscheinen in einer Ausgabe der Serie <em>/Lecture Notes in Informatics/</em>. Eine Veröffentlichung der Workshop-Beiträge im Tagungsband der INFORMATIK ist möglich. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.</p><p>Workshop-Vorschläge können an <a href="mailto:workshops@informatik2019.de">workshops@informatik2019.de</a> (Ansprechpartner/innen: Workshop-Chairs Profs. Claude Draude und Bernhard Sick) gerichtet werden und sollten neben einer Kurzbeschreibung des Workshop-Themas mit Titel und Akronym folgendes enthalten:</p><ul class="fa-ul"><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Kontaktdaten der Organisierenden,</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Konzept des wissenschaftlichen Ablaufs (Zielgruppe, Proceedings, eingeladene vs. eingereichte Vorträge, Selektionsprozess, mögliche PC-Mitglieder, etc.)</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Verweis auf evtl. frühere Ausgaben des Workshops</li><li><i class="fa fa-li fa-chevron-circle-right" aria-hidden="true"></i> Informationen zum organisatorischen Ablauf (Dauer, erwartete Teilnehmendenzahl, evtl. besondere Anforderung an Räumlichkeiten oder techn. Ausstattung, etc.)</li></ul><p>Über die Annahme bzw. Ablehnung als Workshop bei der INFORMATIK entscheidet die Tagungsleitung. Bemessen werden die Vorschläge nach ihrem Potential, die Attraktivität der INFORMATIK als wissenschaftliches Forum zu erhöhen.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Monday 07 January 2019 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Call-for-Workshops-INFORMATIK-2019" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Die ReDi School of Digital Integration macht Geflüchtete zu digitalen Expert/innen</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Sara Weber, leitende Redakteurin bei LinkedIn, ist Autorin einer Serie über Frauen, die an die Zukunft denken, Ideen haben und die Gesellschaft von morgen mitgestalten. Im aktuellen Beitrag stellt sie Anne Kjær Riechert vor, die die ReDi School of Digital Integration gegründet hat.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Sara Weber, leitende Redakteurin bei LinkedIn, ist Autorin einer Serie über Frauen, die an die Zukunft denken, Ideen haben und die Gesellschaft von morgen mitgestalten. Im aktuellen Beitrag stellt sie Anne Kjær Riechert vor, die die ReDi School of Digital Integration gegründet hat.</p><p>Die gemeinnützige Programmierschule in Berlin und München bietet Kurse in Python, Java, User Face Design und vielem mehr für Geflüchtete und Asylsuchende. In der Tech-Branche herrscht Fachkräftemangel, auf der anderen Seite kommen viele junge, ehrgeizige Menschen nach Deutschland. 42 Studierende starteten im ersten Semester, heute belegen etwa 410 Menschen Kurse an der ReDi School: eine Erfolgsgeschichte.</p><p>Die Schule richtet sich an eine breite Zielgruppe. Neben den regulären Kursen gibt es auch ein eigenes Programm für Frauen, bei dem es um grundlegende digitale Fähigkeiten geht. Das Ziel von Anne Kjær Riechert ist, Frauen durch Technologie zu empowern.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Wednesday 05 December 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Portrait-ReDi-School" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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            <nl_cat>3</nl_cat>
        </item>
            <item>
                            <title>Jetzt Qualität und Wirkungsorientierung von MINT-Initiativen stärken</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Angesichts der jüngsten alarmierenden Zahlen über die MINT-Arbeitskräftelücke gehört das Thema MINT-Bildung mehr denn je an die Spitze der politischen Agenda. In seinen sechs Kernforderungen zeigt das Nationale MINT Forum (NMF) auf, was jetzt zu tun ist. Im Mittelpunkt steht dabei, die MINT-Bildungsangebote gezielt hin zu mehr Qualität und Wirkung zu entwickeln. Dazu bedarf es einer MINT-Allianz aus politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Auf dem Nationalen MINT Gipfel in diesem Sommer und dem Parlamentarischen Abend Anfang November hat das NMF, in dem zivilgesellschaftliche Akteure breit vertreten sind, seine Forderungen mit hochrangigen Vertretern der Politik diskutiert und ist dabei auf große Zustimmung getroffen.</para></section>
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                            <body><![CDATA[            
    <p>Angesichts der jüngsten alarmierenden Zahlen über die MINT-Arbeitskräftelücke gehört das Thema MINT-Bildung mehr denn je an die Spitze der politischen Agenda. In seinen sechs Kernforderungen zeigt das Nationale MINT Forum (NMF) auf, was jetzt zu tun ist. Im Mittelpunkt steht dabei, die MINT-Bildungsangebote gezielt hin zu mehr Qualität und Wirkung zu entwickeln. Dazu bedarf es einer MINT-Allianz aus politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Auf dem Nationalen MINT Gipfel in diesem Sommer und dem Parlamentarischen Abend Anfang November hat das NMF, in dem zivilgesellschaftliche Akteure breit vertreten sind, seine Forderungen mit hochrangigen Vertretern der Politik diskutiert und ist dabei auf große Zustimmung getroffen.</p><p>Der am 26.11.2018 veröffentlichte MINT-Herbstreport 2018 ergibt erneut ein Rekordhoch bei der MINT-Arbeitskräftelücke. So verdoppelte sich in den vergangenen drei Jahren die Zahl der in den Unternehmen fehlenden Arbeitskräfte auf nun knapp 340.000. Weiterhin zeigt sich, dass immer weniger junge Menschen die berufliche MINT-Bildung wählen. Fast 10.000 Ausbildungsplätze blieben in 2017 unbesetzt.</p><p>NMF-Sprecherin Dr. Nathalie von Siemens appellierte deshalb an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, jungen Menschen stärker die Chancen der beruflichen Bildung und dem beruflichen Werdegang danach aufzuzeigen. „Für junge Menschen ist die MINT-Bildung eine offene Tür zu wirklich interessanten Tätigkeiten mit hoher Relevanz für die Gesellschaft. Ohne die werden wir große Herausforderungen wie den Klimawandel oder den Paradigmenwechsel durch die Digitalisierung nicht bewältigen können“, sagte von Siemens.</p><p>In den vergangenen Jahren sind viele schulische und vor allem außerschulische Initiativen entstanden, um MINT-Bildung attraktiver zu machen. „Angesichts der nach wie vor alarmierenden Zahlen müssen wir uns nun gezielt mit der Frage nach Qualität und Wirkung dieser Aktivitäten auseinandersetzen“, sagte Dr. Ekkehard Winter, Sprecher des NMF. Ein Schlüssel sei die Gewinnung, Aus- und Weiterbildung von MINT-Lehrkräften. Dabei wurde schon in der entsprechenden NMF-Empfehlung von 2013 auf die Bedeutung von Quereinsteigern hingewiesen. Sie seien nicht nur eine kurzfristige Notlösung, sondern können bei gezielter Weiterbildung eine wichtige Bereicherung der MINT-Bildung darstellen.</p><p>„Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und erarbeiten in einer Arbeitsgruppe, wie Lehrkräfte durch weiteres MINT-Personal unterstützt werden könnten“, sagte Winter. Dies könnten Experten für die Studien- und Berufsorientierung, für die Arbeit an der Schnittstelle von IT und Pädagogik oder auch zugewanderte Lehrkräfte sein.</p><p>Als weiteren Beitrag zu der Herausforderung, die MINT-Fachkräftelücke zu schließen, wird das NMF im kommenden Jahr das Thema Gewinnen und Halten von MINT-Potenzialen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. Die Förderung von Mädchen und jungen Frauen wird dabei einen Schwerpunkt bilden. Auf dem Nationalen MINT Gipfel, dem jährlichen Höhepunkt eines MINT-Jahres, werden daher 2019 entsprechende Kernforderungen mit hochrangigen Vertretern aus Bundes- und Landespolitik diskutiert.</p><p>Zu den Auftraggebern der Studie gehören auch Mitglieder des NMF: die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sowie die Initiative „MINT Zukunft schaffen“.</p>


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                                            <pubDate>Monday 26 November 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Pressemitteilung-zu-MINT-Herbstreport" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Tagung „Gender in die Lehre der Ingenieurwissenschaften!“</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) führt am 29. und 30. November 2018 die Auftakttagung des vom BMBF geförderten Projektes „Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (GenderFoLI)“ durch.</para></section>
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                            <body><![CDATA[            
    <p>Das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) führt am 29. und 30. November 2018 die Auftakttagung des vom BMBF geförderten Projektes „Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (GenderFoLI)“ durch.</p><p>Müssen angehende Ingenieurinnen im Studium anders angesprochen werden als ihre Kommilitonen? Wie muss sich ein Studiengang präsentieren, damit er Frauen anspricht? Welche Geschlechterunterschiede müssen beim Bau eines Produktes berücksichtigt werden? Und was bedeutet es für die Sicherheit eines Produktes, wenn im Test nur mit Normgrößen eines Mannes gearbeitet wurde? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Auftakttagung an der Frankfurt University of Applied Sciences.</p><p><a href="http://www.gffz.de/fileadmin/user_upload/Flyer_und_Flyerbilder/Tagungsprogramm_GenderFoLI_29._und_30.11.2018.pdf" target="_blank" title="">Mehr Infos und Anmeldung (PDF)</a></p>


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                                            <pubDate>Sunday 18 November 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Tagung-GenderFoLI" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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                            <title>Neue Ausstellung: „Computer Grrrls“</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Am 26. Oktober wird eine neue internationale Gruppenausstellung im Dortmunder U eröffnet:  „Computer Grrrls“ versammelt über 20 internationale künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Geschlecht und Technologie in Geschichte und Gegenwart verhandeln.</para></section>
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                            <body><![CDATA[            
    <p>Am 26. Oktober wird eine neue internationale Gruppenausstellung im Dortmunder U eröffnet:  „Computer Grrrls“ versammelt über 20 internationale künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Geschlecht und Technologie in Geschichte und Gegenwart verhandeln.</p><p>Computer Grrrls beschäftigt sich mit dem komplexen Verhältnis von Frauen und Technologie – von den ersten menschlichen Computern bis zum aktuellen Revival cyberfeministischer Bewegungen. Eine großangelegte Timeline dokumentiert diese Entwicklungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Eingeladen sind Künstler*innen, Hacker*innen, Maker*innen und Forscher*innen, die daran arbeiten, Technologie anders zu denken – indem sie z.B. genderspezifische Verzerrungen in den Bereichen Big Data und Künstliche Intelligenz hinterfragen, sich für ein offenes und diversifiziertes Internet einsetzen und utopische Technologien entwerfen.</p><p>Die Ausstellung läuft vom 27. Oktober 2018 bis zum 24. Februar 2019.</p>    <div class="align-left ez-embed-type-image">
    
    
                           <div class="image gewinn_medium thumbnail with-caption" class="ezimage-field"><img src="http://gender-wissen-informatik.com/var/site/storage/images/_aliases/gewinn_medium/6/6/1/9/9166-1-eng-GB/ComputerGRRRLS-Design_StefanieAckermann_ManuelBruenger.png" width="320" height="240"                         alt=""
                             class="img-responsive" /><p class="caption">Design: Stefanie Ackermann, Manuel Bürger                </p></div>
    

</div>
<p><strong>Künsterinnen:</strong></p><p>Morehshin Allahyari, Manetta Berends, Zach Blas & Jemima Wyman, Nadja Buttendorf, Elisabeth Caravella, Jennifer Chan, Aleksandra Domanovic, Louise Drulhe, Darsha Hewitt, Lauren Huret, Hyphen-Labs, Dasha Ilina, Mary Maggic, Caroline Martel, Lauren Moffatt, Simone C. Niquille, Jenny Odell, Elisa Giardina Papa, Sondra Perry, Tabita Rezaire, Erica Scourti, Suzanne Treister, Lu Yang</p><p><strong>Veranstalter:</strong></p><p>HMKV (Hartware MedienKunstVerein), Dortmund in Koproduktion mit La Gaîté Lyrique, Paris (FR) </p>


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                                            <pubDate>Sunday 14 October 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Ausstellung-Computer-Grrrls" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
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                            <title>Umfrage zu Frauen in der IT</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Als direkte Folge des digitalen Wandels wächst die IT-Branche zunehmend. Der Bedarf an Fachkräften in der IT-Branche nimmt immer mehr zu. Frauen könnten diese Lücke schließen. Das im Sommer 2018 gestartete Projekt „Frauen &amp; IT“ soll mehr qualifizierten Frauen Perspektiven in der IT aufzeigen.</para><para> </para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Als direkte Folge des digitalen Wandels wächst die IT-Branche zunehmend. Der Bedarf an Fachkräften in der IT-Branche nimmt immer mehr zu. Frauen könnten diese Lücke schließen. Das im Sommer 2018 gestartete Projekt „Frauen & IT“ soll mehr qualifizierten Frauen Perspektiven in der IT aufzeigen.</p><p><strong>Das Projekt führt derzeit eine Online-Umfrage durch</strong> und möchte herausfinden, was Frauen über die IT-Branche denken und warum der Frauenanteil bisher so gering ist. Unter allen Teilnehmerinnen wird ein Karriere-Workshop verlost.</p>


]]></body>            
            
                                            <pubDate>Tuesday 09 October 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Umfrage-zu-Frauen-in-der-IT" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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        </item>
            <item>
                            <title>Neue Wege im HR-Management: Erfolgreicher Fachtag</title>
                                    
                                        <intro><![CDATA[<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<section xmlns="http://docbook.org/ns/docbook" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:ezxhtml="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/xhtml" xmlns:ezcustom="http://ez.no/xmlns/ezpublish/docbook/custom" version="5.0-variant ezpublish-1.0"><para>Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Freitag, 28. September, im Hamburger Business Center zusammen, um über „Frauen in der IT-Branche: Neue Wege im HR-Management“ zu diskutieren. Die Veranstaltung des Projekts ‚Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN)‘ war damit ausgebucht und ein voller Erfolg.</para></section>
]]></intro>
                        
                            <body><![CDATA[            
    <p>Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Freitag, 28. September, im Hamburger Business Center zusammen, um über „Frauen in der IT-Branche: Neue Wege im HR-Management“ zu diskutieren. Die Veranstaltung des Projekts ‚Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN)‘ war damit ausgebucht und ein voller Erfolg.</p><p>Welche Genderkompetenz brauchen Personalverantwortliche? Worauf kommt es an, um Frauen in der IT zu halten? Welche Chance bietet die Digitalisierung für geschlechtergerechte Personalarbeit? Diese und viele weitere Fragen wurden in einem Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis erörtert. Sechs Workshops, zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion standen auf dem <a href="https://www.gender-wissen-informatik.de/Fachtage/Hamburg/Programm" title="">Programm</a>. Darüber hinaus bot der Fachtag für viele die ideale Gelegenheit zum Netzwerken.</p><p>Wer die Veranstaltung verpasst hat, bekommt auf unserem <a href="https://twitter.com/gender_useit?lang=de" title="">Twitter-Kanal</a> ein paar Eindrücke. Der nächste Fachtag des Projekts GEWINN, diesmal in München, ist bereits in der Planung: Merken Sie sich den 25. April 2019 vor!</p>    <div class="align-left ez-embed-type-image">
    
    
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<p> </p>


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                                            <pubDate>Sunday 30 September 2018 01:00:00 +0000</pubDate>
            
                            <link href="http://www.gender-wissen-informatik.de/project/news/Fachtag-Hamburg-erfolgreich" title="Zum Inhalt des Artikels" />
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